Schwarze Narben
.
Unscheinbar,
tadellos rein
Ruht es in deinen Armen
Sein Leib ist befleckt, mit totem Fleisch
Gemalt mit heißen Dornen
Dämonen,
Geister deines Blutes
Verstoßen von des Lebens Grauen
Dürstet es dein dunkles Herz nach Rache
Stille Schreie
im Wind
Ohne Erbarmen
Verzehren deines Verstands gottlosen Samen
Adern voller
Furcht und Zorn
Zwingen die Augen zum Schweigen
Dein kalter Atem
umhüllt den Körper
Gräbt sich ein in Haut und Fleisch
Verzehrt die Frucht, verflucht das Korn
Deines elenden Seins
Verfall, Dekadenz
Durchzieht die Venen
Verfall, Dekadenz
Erstickt die Tränen
Im Rausch
Das tote Herz,
Schlag um Schlag
Raubt dir Kraft und Schein
Liebesdurst, gestillt die Gier
Beruhigt das Menschenkind in dir