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Endorphin

Die Knochen weinen in den Wind
Stöhnen Nacht und Tag
Ein Tropfen aus dem Auge rinnt
Birgt Schmerz und Qual
Die Venen schnüren es,
begehren es, verzehren es
Grauer Nebel, ein Tuch
Aus Staub und singender Pein

Triebhaft, sündig
Entsagt das Schwert sich seinen Lenden
Und legt sich gegen die Hand des Herrn
Die ihn schuf
Es treibt die Knochen aus dem Leib

Stille Omen
Wie Schatten an der Wand
Handgenährt erlöst sich
Das Fleisch und bricht sie

Schreiend der Blick zur Sonne
Schöpferin des Seins
Ein Fluch schleicht sich in die Wunden
Brennt sie tief hinein
Abgründe zieren das Gesicht
Und tragen Leiden
Tote Rosen blühen
Von des Grabes Mitte auf
Das Antlitz
Dämonen verzehren dich
Trifft der Schlag
Die Ader pocht nicht mehr

Leben, ein Segen und Fluch
Stille deinen Durst nach sündigem Endorphin
Lebe und segne den Fluch
Stille deinen Durst nach sündigem Endorphin
Endorphin...
Sündiges Endorphin