Berichte
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09.01.-11.01.2009 - STILLE OMEN Releasetour Schwerin/Otzenhausen/Köln
Da liegt sie nun also vor uns: unsere neue Langrille „Stille Omen“.... Hat verdammt viel Blut, Schweiss, Tränen und Geld gekostet, aber es hat sich gelohnt. Grund genug, das Ganze auch gebührend zu feiern. Neues Jahr, neues Glück und so starteten wir unsere kleine Drei-Tages-Tour am Wochenende 09.-11.01.2009. Angefangen haben wir natürlich in Schwerin, wo sonst?! Im Vorfeld haben wir von Vielen gehört, dass sie kommen wollen. Aber meistens heisst das ja nix. Doch diesmal war die Hütte wirklich gut gefüllt und VANITY RUINS aus Kiel konnten vor gut gefülltem Besucherraum ihr Set zum Besten geben. Die Mucke geht Richtung melodischer Death/Thrash und ließ die anwesenden Gäste gleich von Beginn an gut mitgehen. Frontfrau Anna tat ihr Übriges dazu. Mehr als ein hervorragender Anfang für einen rundum gelungenen Abend. Auf UNSOUL aus Berlin freuten wir uns besonders, da wir sie nur von Pladde kannten und uns schwer interessierte, wie so progressive Mucke live aussieht und wie es das Schweriner Publikum aufnimmt. Alles in allem ein absolut gelungener Gig, den die Leute gebührend zu würdigen wussten. Der Einsatz von Synthesizer, den derbsten Headbanger der Welt (Chris, du Tier!) und auch ein Staubsauger rundeten das Konzert ab. Der zweite Gitarrist kam aufgrund von Krankheit diesmal aus der Konserve und man merkte soundtechnisch echt keinen Unterschied. OLE! Unser Gig lief dann sehr extatisch und mit ohne Ende Power von A bis Z, dass es nur so krachte. Nach dem akustischen Jazz-Intro von unserem alten Hit „Marionette“ im Anzug ruppten wir den Leuten anschließend das Hirn mit bloßen Händen raus. Meine Fresse, was sind die Freaks abgegangen. Das verdient ja fast schon irgendeine Auszeichnung! Da war alles dabei von auf die Bühne kommen und mitgröhlen bis Kabel rausruppen und auf die Schnauze fliegen....überwältigend! Auch unser Album und die Shirts wurden uns quasi aus den Händen gerissen und so endete dann im frühen Morgengrauen ein fantastischer Konzertabend, der keine Vorbands, sondern ausschließlich Headliner zu bieten hatte. Morgens um 4 trudelten wir dann nach Feiern und Trinken nach Haus, um wenigstens noch ein paar Stunden Ruhe vor der samstäglichen Tortur zu bekommen. Außerdem lernten wir noch, dass die Scientologen angeblich die Nachgeburt ihrer Babies aufessen müssen. Frei nach dem Motto „Meine Frau hat entbunden, lass uns heut Abend grillen...“
Früh um 8 krochen wir also aus unseren Löchern, um die 750 km Fahrt ins saarländische Otzenhausen anzutreten. Das bloodsucking motherfucking Bandmobil platzte aus allen Nähten und mit Mühe und Not quetschten wir uns in den überladenen Seat Cordoba. Irgendwann nach etlichen Kilometern und dummen Sprüchen kehrten wir dann in einen Burger King bei Bremen ein. Und man muss feststellen, dass die Servicequalität im guten alten Westen nicht den Genfer Konventionen entspricht. 15 Minuten warten auf ein Scheiss Menü??! Egal, weiter geht’s. Als wir dann tiefer und tiefer in den Autobahn- Dschungel vom Ruhrpott vordrangen, stellten wir uns nur noch eine Frage: Welcher Vollidiot hat die Autobahnen so gebaut, dass man stundenlang nur Richtung untergehende Sonne fahren muss?! Was muss das bloss für’n Horst gewesen sein...Dann hörten wir Korn im Autoradio und stellten fest, dass einige von uns früher mal Korn-Fans waren. Heute trinken wir aber nur noch Bier. Wir näherten uns Otzenhausen, freuten uns über die tolle Landschaft und die Weinanbaugebiete und sollten uns dann in Richtung eines Ortes namens Maria Laach halten. Wo Maria aber genau laach, sollten wir nie erfahren. Irgendwann dann die lang ersehnte Ankunft. Und da stand ER: Mighty Mätti, der Organisator der Steel Crusade, professioneller Biervernichter und außerdem Dorfsheriff von Otzenhausen. Der Mann mit der totalen Allmacht! Baut er Scheisse, muss er sich eigentlich selbst verhaften. Aber das macht man ja nicht. Wir bauten auf und fingen dann schleunigst an zu essen und zu trinken, um wieder zu Kräften zu kommen. Nebenher lernten wir dann den Celtc Warriors e.V. mit all seinen verpeilten und abgefahrenen Migliedern kennen. Eine irre Mischung Mensch! Irgendwann dann fingen Hardlust und Dragonsfire an, für uns die Vorbands zu geben. Mehr so Richtung Classic Metal und Powermetal. Den Leuten gefiel es aber gut und so ahnten wir für unsere Mucke Schlimmes. Wieder Erwarten kam unser Set aber trotzdem ziemlich gut an, auch wenn die Leute da unten mehr auf klassischen Gitarrenlärm a là Maiden und so was stehen. Mätti hielt dann noch eine schmissige Rede in Bütten-Manier und endete mit dem Kampfruf der Warriors: STAHL,TITTEN,ALKOHOL!, wonach er sich gekonnt frontwärts die Bühne runterschmiss und gleich noch ein paar Monitorboxen mitnahm. Nach dem Gig jedenfalls geiferten wir regelrecht nach Bier und lernten in den nächsten Stunden Karlsberg Urpils sehr gut kennen und boten uns später auch gegenseitig das Du an. Außerdem trafen wir Bands wie SLAVES UNDER MACHINE GODS und einige Andere, mit denen wir dann gleich Konzerttausch vereinbarten. Irgendeiner riss dann noch den Brüllerwitz: „Ich kenne jemanden aus Mecklenburg. Naja, das kann ja mal Vorpommern“. Viel besser wurde das Niveau danach auch nicht mehr und nach etlichen sehr interessanten Gesprächen und Bieren brachte Mätti uns dann in sein Haus. Auf dem Weg dahin hat er sich dann auch noch mal auf die Schnauze gepackt, aber das Pils blieb unausgekippt in der Luft, wie sich das gehört! Wir hauten uns dann ins Wohnzimmer und pennten ziemlich schnell ein. Mätti ist wieder zurück zur Party, mit dem Hinweis, er kommt gleich wieder und ein zwei Leute pennen auch noch bei ihm. „Gleich“ war dann morgens um 5 und die zwei drei Leute waren acht. Acht Besoffene, die sich einen Spass daraus machten uns zu wecken und die Luft mit ihren Ausdünstungen um mehrere Prozent sauerstoffärmer zu machen. Ich, Manni und Mulle haben uns dann auf den Flur bzw. in die Küche geschmissen, wo wir dann doch noch ein paar Stunden Ruhe fanden.
Morgens gab’s dann schön Frühstück und wir torkelten zurück zum Vereinsheim. Auf irgendeinem Balkon von Otzenhausen haben Mätti und Konsorten wohl auch schon mal mit Dave Lombardo gesoffen, als irgendeine Drumconvention war. Wir packten unseren Kram, verabschiedeten uns und traten den nicht ganz so weiten Weg nach Köln an. Otzenhausen muss man als Metalfreund definitiv mal kennengelernt haben!
Ein paar Stunden später waren wir auch in der Rheinmetropole angekommen. Nicht lange, und wir haben das MTC gefunden. Liegt recht zentral gelegen auf der Zülpicher Straße und es ist angeblich eine Kunst, dort einen Parkplatz zu bekommen. Fortuna war uns holt und wir parkten direkt vorm Laden. Dann die Kellertreppe runter zeigte sich uns ein schlauförmiger Laden mit bestimmt 50 Metern Länge und `nem sehr kompetenten und freundlichen Tonmann, der uns dann auch gleich alles erklärte. Wir warteten also auf die anderen Bands und BEGGING FOR INCEST trafen als Nächstes ein. MORTAL HATRED ließen auch nicht mehr lange auf sich warten und so konnte nach dem Soundcheck die Feierei auch wieder losgehen. Also Kölsch ist ja echt ne Gewohnheitssache. Schmeckt ganz OK, aber ist viel zu dünn und außerdem kriegt man Sodbrennen davon. Egal, der Alkoholgehalt stimmte und somit saß da eine zu allen Schandtaten bereite Runde Alkoholiker, die auf verzerrte Gitarren steht und somit konnte das ja nur ne geniale Sause werden. Wurde es auch. MORTAL HATRED fingen irgendwann an den Abend zu eröffnen und knallten dem leider viel zu zahllos erschienenem Publikum ihre Mischung aus melodischem Death und Metalcore vor die Füsse und konnten damit durchaus gefallen. Uns sagte das auf jeden Fall zu und mich würde es kaum wundern, wenn wir mit ihnen irgendwann noch mal die Bühne teilen. Danach jedenfalls ballerten wir uns durch unser Set und die wenigen Besucher und die anderen Bands waren doch sehr positiv von uns überrascht und zollten uns Respekt und kauften Platten. Sehr schön! BEGGING FOR INCEST haben es bereits zu lokalem Ruhm geschafft und drückten ohne Ende einen Breakdown nach dem Anderen mit einer so dermaßen tiefen Growl-Stimme in den Zuschauerraum, dass es eine wahre Freude war. Technisch anspruchsvoll und geil umgesetzt. Ohrenschmaus!
Mit unseren letzten Kräften schafften wir es noch gerade so unseren Krempel zusammenzuräumen, um uns dann einen leckeren Döner nebenan zu gönnen. Einigermaßen gestärkt machten wir uns dann auf den 500km langen Heimweg. Der verlief aufgrund von schlafenden Menschen eher unspektakulär und endete morgens mit einer Platzwunde auf Mannis Kopp, als er die Kofferraumklappe mit seiner Schädeldecke verbeulen wollte.
21.-24.08.2008 - Headbangers Weekend Open Air Usedom
Das war also das erste Headbangers Weekend Festival auf Usedom. Lange im Voraus rankten sich die Mythen um diese Festivität, da erste Male ja bekanntermaßen wehtun können. Wir fuhren aber natürlich trotzdem wahnsinnig gut gelaunt aus Schwerin ab und kamen knapp 3 Stunden später auf Usedom an. Diverse Pausen mussten wir auch machen, aber auf die Gründe dafür will ich jetzt aus datenschutztechnischen Gründen nicht näher eingehen. Angekommen auf dem Gelände begrüßten wir schon die Schweriner Meute, die schon ab Donnerstag am Feiern war, was man auch gut sehen konnte. Wir bauten unseren Kram auf und inspizierten dann mit Argusaugen das Gelände. Man kann wirklich sagen, dass die Macher vom HBWE ein gutes Händchen für die Location hatten. Schönes Gelände, schöner Zeltplatz, große Bühne mit sehr geilem Sound, eine Badestelle und SAUBERE KLOS!! Da muss man sie wirklich loben. Leider haben nicht sehr viele Leute den Weg hierher gefunden und der Zeltplatz war eher mäßig belegt. Man hatte das Gefühl, dass fast nur Bands den Zeltplatz bewohnten. Daher traf man auch die eine oder andere bekannte Fresse und begoss das Wiedersehen mit Bier. Irgendwann waren wir dann auch schon dran mit spielen, bauten auf und lieferten ein eigentlich solides Set vor dem wenigen Publikum ab. Die eine oder andere technische Schwierigkeit musste natürlich auch sein, aber das nahm man uns nicht krumm. Aufgrund des sehr kurzen Sets von NERF aus Berlin, die vor uns ihre schräge Show ablieferten, konnten wir sogar noch eine Zugabe bringen. Danke vor allen an die Schweriner Noise-Crew und Freunde für die Unterstützung! Nach dem Gig ist vor dem Suff und es dauerte nicht lange, bis der Abend und tonnenweise Regen über uns hineinbrachen. Wir lauschten den anderen Bands aus der Ferne und ärgerten uns ab und zu über das Wetter, weil die Mucke da hinten doch teilweise richtig geil war. Wir zogen es aber vor, eng aneinandergekuschelt besoffen zu werden. Manni war mittlerweile eingeschlafen, wegen wenig Schlaf die Tage vorher und Bier und Wein, das lass sein. Pünktlich zu Pro Pain allerdings erwachte er doch noch und wir taten uns in strömenden Regen die Show von Gary und Co. an. Geiler Scheiss! Die Mucke ist zwar Geschmackssache, aber gerockt hat es ohne Ende! Danach kuckten wir noch ein zwei Stündchen zu tief ins Glas und fielen dann um.
Der Samstag verlief dann ganz entspannt mit verkatert aufstehen und, in meinem Falle, weitertrinken. Pünktlich zur Mittagstunde trafen dann Ground Zero ein, um festzustellen, dass ich besoffen bin. Ab da schwinden meine Erinerungen und werden erst wieder klar, als GZ die Bühne enterten und ich mit Christian die einzige Tanzwütigen waren. Danach wollten alle schnell nach Hause, weil 3 Tage feiern und nur Regen Scheisse sind. Ich konnte nicht mehr fahren, also übernahm Anne diesen Part. Ich vergnügte mich auf der Heimreise noch mit ein zwei Pils und ner halbe Buddel Zinfandel-Rotwein, bis ich dann erschöpft aber zufrieden zu Hause ins Bett stürzte,
Wenn das Headbangers Weekend nächstes Jahr wieder stattfindet, werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein, wenn auch nur als Gäste! Das Teil hat wirkliches Potenzial und gehört ausnahmslos unterstützt. Rafft euch mal auf und macht mal was Neues. Immer nur den gewohnten Scheiss durchziehen macht euch nicht toleranter....
12.07.2008
- Hochzeit im Waldital - Neumünster
Manchmal ergeben sich Dinge einfach so. Wie zum Beispiel dieses Konzert. Mulle trifft zufällig jemanden, der heiraten will und keinen Bock auf 0815-Familiengedöns hat. Dann doch lieber ein lautes Konzert mit allen Kumpels und Bands wie VANITY RUINS und uns. So geschehen vergangenen Dienstag im Waldital Neumünster für Indi und Matthias. Etwas schwierig zu finden in der Innenstadt, aber dennoch konnten wir rechtzeitig ankommen. Zwischen Bettenhaus und Moschee gelegen kann man das AJZ mit allerhand alkoholisierten Mitbürgern vorfinden. Überhaupt herrschte die ganze Zeit ne Bombenstimmung und man kam sehr schnell mit den ortansässigen Rabauken ins Gespräch und schlürfte ebenfalls seine ein, zwei Edelpils. Der Gig selbst verlief dann ganz entspannt, da alle Beteiligten mit der nötigen Gelassenheit operierten. Der Sound im Konzertraum war ziemlich "vintage", was aber zu einem ganz besonderem Charme beitrug. Den Leuten gefiel es und schon bei unseren ersten paar Songs bildete sich ein Moshpit, der sich nicht vor Größeren verstecken braucht. Geil! Alles in allem legten wir einen grundsoliden Auftritt hin und wurden mit kräftig Applaus bedacht. Nach uns dann VANITY RUINS aus Preetz bei Kiel. Also im Prinzip aus Kiel. Die kann man ja nu wirklich mal empfehlen. Trotz immer wieder auftauchenden technischen Schwierigkeiten knallte der Fünfer um ex-Tackleberry-Gitarrist Olli ein solides Brett in den Raum, dass sich wirkich zeigen kann. Die Einflüsse der Band reichen von As I Lay Dying über Converge und The Black Dahlia Murder und dementsprechend polterte das gut los. Natürlich immer wieder wunderbar ist es, einer Frau beim Schreien zuzuhören (oder klingt das jetzt sexistisch?). Frontfrau Anna jedenfalls hat ein Organ, dass für diese Art von Mucke ideal ist. Vom Kreischen bis Grunzen ging da alles und ihre Performance rundete das Gesamtpaket perfekt ab. Nach ein zwei Zugaben waren dann auch VANITY RUINS fertig und wir beschlossen, den Abend als gelungen einzustufen. Wir bauten in Ruhe ab, tranken noch ein paar Bier mit dem Hochzeitspaar und VR, unterhielten uns noch eine Weile und dann drängelte Manni, dass er um 5 wieder aufstehen muss. Man soll ja gehen, wenn's am Schönsten ist. Ich hatte allerdings gerade ein interessantes Gespräch mit Indi begonnen, das ich gern noch weitergeführt hätte. Aber der Fahrer ist der Fahrer und hat immer Recht...
31.05.2008
- Metal Night von Strydegor - Redefin
Tja, das war sie also, die Metalnacht im Landgasthof Schwedt. Das war schon ein herrlicher Abend. Recht früh für unseren Geschmack trafen wir ein, um unsere Bassbox zur Verfügung zu stellen. Den Rest der Zeit verbrachten wir mit warten. Und Bier. Gegen 19:30 fingen Morbid Exhumation dann an, ihren Death Metal zu spielen. War erst ihr zweiter Auftritt und dafür ganz in Ordnung. Dicht gefolgt von Vergeltung aus Berlin. Die sind musiktechnisch voll ausgestattet, mit allem, was dazu gehört. 2 Gitarren, einer schicken Sängerin, Keyboards, Drums, Bass und Hauptgesang. Auch wenn mir Folk Metal mit Black-Einschlag nicht so viel gibt, muss man Vergeltung aber einen ganz eigenen Charakter zugestehen. So wanderten wir immer vom Grill draußen immer mal wieder rein, um zu kucken. Danach spielten dann die Organisatoren des Abends daselbst, Strydegor. Das ist dann sehr melodischer Viking Metal, der wirklich gut gespielt ist. Geht ins Ohr und findet definitiv seine Anhänger. Von den Jungs wird man noch Einiges hören, da bin ich mir sicher. Dann folgten noch Das Letzte, die ebenfalls mit Keyboarderin bewaffnet, ihren Metal zu Besten gaben. Mir persönlich war der Gesang ein wenig zu laut, aber ansonsten kann man sich das schon anhören. Und dann durften wir auf die Bühne. Und der Gig war echt geil. Sehr entspannt und lustig. Immer mal wieder vergaß man mal ne Stelle, was durchaus König Alkohol zuzuschreiben ist. Sonst passiert uns sowas natürlich nie meistens! So hackten wir uns durch das Set, die Leute gingen ab, sangen mit und spendeten Applaus. Es waren zwar nicht all zu viele, aber genug, um einen richtig geilen Abend zu haben. Danke nochmal an alle, an Fans und Organisatoren. Vor allem Styrdegor, die die Aktion alles in allem sehr gut über die Bühne brachten. Nach dem Konzert wurde es dann nochmal recht lustig. Manni und die Anderen fuhren nach Haus, während die Asicrew beschloss, 10km weiter nach Bresegard zur dort stattfindenden Liquid Time Goa zu fahren. Der Kulturschock war uns gewiss. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viele Druffis auf einen Haufen gesehen. Und so viele bunte Lichter und so viel Nag Champa-Gestank, trotz Open Air. Hilmar und ich philosophierten in diesem Zusammenhang darüber, warum sich Leute eine bunte, plastische und unechte künstliche Natur erschaffen, wo sie doch in der ECHTEN Natur sind und sich ohne diesen ganzen Schwachsinn daran erfreuen könnten...
Das versteht doch keine Sau.Jedenfalls trank ich dann noch ein kleines Bier für 3,50 €, was den unkommerziellen Charakter einer solchen Veranstaltung nochmal unterstrich.
Irgendwann, als die Sonne sich schon wieder nach oben aufmachte, waren wir dann aber dank Prüss auch wieder sicher in Schwerin angekommen und legten uns danieder, um dem Abend ein würdiges Ende zu bereiten.
03.05.2008 - Burning Summer Band Contest - Stadthalle Ludwigslust
Nachdem wir das letzte halbe Jahr damit zubrachten, unsere Aufnahmen zum nächste Album im Soundlounge Studio Schwerin bei Thomas Fink aufzunehmen und neue Songs zu schreiben, sollte der Auftritt beim Burning Summer Contest der erste Auftritt seit langem sein. Wir spielten außer Konkurrenz und hatten daher wenig zu verlieren. Die anderen Bands spielten eher Musikrichtungen, mit denen wir nicht so viel anfangen konnten. So psychedelischen Rock/Pop Kram und all so'n Zeuch. Wir warteten lieber brav vor der Tür und waren lustig. Strydegor waren mit ihrem Viking Metal noch die Einzigen, die man sich an diesem Abend anhören konnte. Und das Publikum der anderen Bands bestand teilweise echt nur aus Prolls. Nichts gegen besoffen, aber besoffen und blöd is echt ne Scheiss Kombination...Unser Auftritt lief dann relativ vorfallsfrei über die Bühne. Das Publikum teilte sich wie immer relativ zügig in Aorta-Hasser und Liebhaber auf. Ein paar Spinner gehörten zur ersten Kategorie und ließen uns das auch wissen. Ich glaub, hätten die noch länger gepöbelt, hätten sie Mulle's Bass über den Schädel gekriegt. Naja, wie auch immer. Wie ich zu sagen pflege: Es gibt immer mehr Arschlöcher als Klopapier.
Danach fuhren wir ganz gemütlich heim und schauten im Intruder noch ein paar Stündchen zu tief ins Glas.
23.11.2007
- Klex - Greifswald
Schon lange hatten wir vor, mal in der Hansestadt mit dem komischen Fabeltier im Wappen aufzuspielen, und so taten wir dies dann auch.
Die Location ist ein altes, gemütliches Haus mitten in der Greifswalder Innenstadt, das als Jugendclub und Konzertschuppen fungiert. Als Begrüssung gab es erstmal gleich was zu Essen, was immer schon mal Pluspunkte sind. Nebenher unterhielten wir uns in der gemütlichen Küche mit ein paar Eingeborenen und tranken auch ein paar Bier. Die Wartezeit zum Gig überbrückten wir mit eitel Billiardspielen und tiefsinnigen Diskussionen über dies und das. Execution, eine junge Death-Kapelle aus HGW, fingen an zu spielen und hatten einen sehr lauten Sound, der auch reichlich wehtat im Ohr. Das sollte sich auch bei Castoreum nicht ändern, obwohl die mit nem geileren Sound auch geiler geklungen hätten. Unser Auftritt verlief auch nicht so glatt wie erhofft. Mulle fiel sein Amp runter, Konopka hörte irgendwie nix, genau wie Axel, und ich rutschte permanent auf einer selbstgemachten Bierpfütze aus. Wir rumpelten uns mehr recht als schlecht durchs Set, hielten uns aber wacker bis zum Schluss und erhielten sogar einen Zugaberuf. Glaub ich jedenfalls. Dann spielten Dark Age. Ist ja nicht so meine Mucke, aber man muss den Jungs absolute Professionalität und Können zuschreiben. Sehr geile Performance, wenn auch nicht so mein Geschmack. Da wundert's nicht, dass die schon da sind, wo wir mal hinwollen :)
Nach dem Gig ging dann die Feierei wieder los. Wir konnten im Klex pennen, das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen! Ich habe keine Ahnung, wann die Sonne sich spontan entschied, wieder aufzugehen. Aber ich habe es live miterlebt. Danke an Stephan und die ganze Klex-Crew für die schönen Nacht, das viele Bier und den Spass, den wir hatten. Wer hatte jetzt eigentlich den Pokal gewonnen? (Insider)
02.11.2007
- Pablo Neruda Club - Rostock
Und noch ein kurzer in Stichworten:
Rostock Evershagen - freundliche Begrüssung - DAS BESTE BÜFFET DER WELT!!! - Manni hat 40°C Fieber - Ground Zero - Injustice - WIR! - Geiler Sound - gute Leute -Party
Walze getroffen - Bier - mit Ground Zero albern gewesen - Heimfahrt
Noch ein paar Worte zum Pablo:
Das Essen hättet ihr sehen müssen. Ich hab so eine Tafel noch nicht mal in den teuersten Hotels gesehen. Da gab es wirklich ALLES!
Außerdem super korrekte Leute, die sich den Arsch für die Bands aufreissen, für angenehmes Klima sorgen und mit Leib und Seele ihren Job machen.
DANKE AN DIE PABLO-CREW!!
20.10.2007
- Dr.K. - Schwerin
Dieser Bericht wird sehr kurz:
Dr.K. - Schwerin - Meute - PARTYMEUTE! - Mors Cordis aus Berlin - Weyland - WIR! - Jägermeister - Bier - Absturz - nach Hause
06.10.2007 - MAU Metal Night - Rostock
Dies sollte unseren erster Gig nach 5 Monaten "Basserpause" sein. Mulle, unser hoch motivierter Neuzugang, kriegt gleich das volle Paket ab: Erster Gig mit uns: im MAU!
Dementsprechend aufgeregt waren wir alle, nicht nur er. Aber wir haben fleissig geprobt und hatten uns eigentlich super vorbereitet, so dass es eigentlich keine Probleme geben dürfte.
Gab es auch nicht. Der Sound war super, das selbstgezapfte Bier schmeckte auch und das Publikum war zufrieden. Also alles gut. Und auch die anderen Bands verstanden es zünftig, die Leute zu begeistern. Die waren zwar nicht viele, aber dafür qualitativ bestimmt erste Sahne...Amnesie eröffneten das Programm mit Grindcore vom feinsten. Es folgten Sudden Havoc und Gruntslug, die ihren hardcorelastigen Metal professionell darboten. es folgten Weyland mit Stephan von Cardiac am Gesang. Es sollte sein erster Gig mit Weyland sein und die Mischung der melodischen Härte und seiner Brüllcore-Stimme ist auf jeden Fall mal was Anderes. Obscure Mortuary holten dann nochmal den Spaten raus und ballerten ihre Blackenend Grindcore Violence ins Publikum. Auf jeden Fall schnell. Ich glaube, dann kamen wir und nach uns schossen Untamed aus Altenburg nochmal richtig geilen Hardcore Metal aus allen Kanonen. Ne Hardcore Band mit ausschliesslich langhaarigen Headbangern...Cooles Bild, cooler Sound. Nebenher soffen wir uns immer schön die Leber dick und als Punishable Act die Bühne betraten, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Zwar kein Metal im Sinne von...Metal, aber trotzdem kommen die Jungs wahnsinnig authentisch rüber und machen Spass. Danach gingen wir dann zu Manni's Anne, die gerade ihre Wohnung in Rostock übergabefertig gewienert hatte, um wieder nach Schwerin zu ziehen. Die Aktion hätte sie sich besser bis nach diesem Abend aufgehoben. Jedenfalls fuhren wir am nächsten Morgen sehr entspannt und ausgeruht Richtung Schwerin zurück und genossen den Rest vom Sonntag bei Bier und Sonnenschein.
05.05.2007 - BangIt! MAU - Rostock
Nach knapp einstündiger Reise kreuzten wir in HRO auf, räumten unseren Kram rein und gingen dann erstmal zu Axels Schwester, die wo ein paar Türen vom MAU weg wohnt. Wieder im MAU angekommen warteten wir auf unseren Auftritt und sahen uns Asgaia und die Iron Horses an. Die sind mal richtig true und machen als Zuschauer auf jeden Fall richtig Spass! Dann nahte auch unser Gig. Das Konzert an sich war recht gelungen, waren wir doch alle etwas nervös auf so einer großen und bekannten Bühne zu stehen...Aber es lief glatt, das Bier lief in Strömen und nach dem Gig feierten wir bis wir dann, wieder bei Axels Schwester, irgendwann einfach umfielen. Danke an die Organisatoren vom BangIt!, An Antje und Christian für die Penne, das Essen, den Alkohol und an die anderen Bands des Abends: Slaved Society und Undergrowth aus Rostock, die Iron Horses aus Kröpelin sowie Asgaia aus Erfurt!
Außerdem war dies auch der letzte komplette Gig, den wir mit Meiske am Bass gespielt haben, da dieser sich entschieden hat, in Berlin zu studieren...
Alter, danke für die geile Zeit, die vielen Konzerte, die grossartigen Parties und nicht zuletzt für den tollen Bandnamen!!!
Es wird definitiv nicht leicht, einen würdigen Nachfolger für dich zu finden.
Wir hoffen, dass du zufrieden wirst mit dem, was du noch so vor hast in Zukunft und heißen dich jederzeit wieder auf ein Bier willkommen.
CHEERS!
28.04.2007 - Alte Schauburg - Jüterbog
An diesem schönen Samstag zog es uns ins idyllische Barndenburg, um auch dort ein wenig Tod und Zerstörung zu hinterlassen. Jüterbog ist eine ach so typische ostdeutsche Provinz-Dorfstadt, wie es sie hier zu Hauf gibt, und nur die Leute vom Jüterbog Entertainment mit ihrem alten Kinoforum scheinen hier etwas dagegen zu tun. Seit ein paar Jahren schon veranstalten sie hier Konzerte, die man richtungstechnisch grob mit Rock'n'Roll bezeichnen könnte. Also alles, was schädelt! Der Abend begann mit uns, und das Publikum, was eher aus Zuschauern als Mitmachern bestand, erfreute sich an unserer Perfomance. Ich mag Gigs ohne Bühne! Keine riesen PA, keine Monitore. Just NOISE! Die Amps aufgerissen und losgepoltert, so soll es sein! Alles in allem ein geiler Gig mit sehr guten Publikumsreaktionen (wie gesagt, wenig Tanz, aber sehr viel Gehör wurde uns zu Teil). Dann krachten Never Put Aside aus Berlin ihren straighten Hardcore in die Menge. Den Leuten gefiel's. Uns war es etwas zu eintönig. Und etliche Schnäpse später ballerten dann auch endlich Ground Zero los. Ich war schon jenseits von gut und böse und pogte gleich beim ersten Lied durch die Meute, die sich davon auch gern animieren lies. Und so knallten die stinkenden Assis aneinander und hatten alle ihren Spass. Nur Manni musste sein Pogotänzchen unterbrechen, nachdem der Türsteher Feierabend hatte und mit einem riesen Freuden- Satz in die Menge sprang. Mannis Nase war aber dazwischen. Die war hin, ist mittlerweile aber wieder spurlos verheilt. Alles in allem ein hammerdoller Abend mit sehr netten Menschen (Gruss nach Jüterbog!!) und viel Spass für alle. Schade, dass ein paar Wochen später das Dach der Schauburg einstürzte und die Betreiber nach wie vor dafür kämpfen, wenigstens das vom Einsturz unbeschadete Forum weiter als Kneipe und Konzertsaal nutzen zu können. Aber einige Lokalpolitiker-Idioten wollen dem Laden eh ein Strich durch die Rechnung machen und da passte denen das natürlich gut in den Kram.
An Micha und Konsorten: Lasst euch nicht ficken! Kämpft weiter und haltet die Schaburg am Leben!!
Hallo Leude,
der K17 Gig am Samstag hat bei allen Anwesenden auf jeden Fall einen bleibenden
Eindruck hinterlassen. Das Publikum hat sich (wie so oft) in zwei Lager gespalten
und viele sind auch vor die Tür geflüchtet, weil sie halt einfach
zu weich für Aorta sind ;) An die Anderen: Ihr seid ja alle wahnsinnig!!
Gott sei Dank. Ein großes DANKESCHÖN geht erstmal an die Hundertschaft
Schweriner, die sich mit uns nach Berlin begeben hat, um das Schwein fliegen
zu lassen. Danke auch an Micha für die gute Organisation des Ganzen,
an Tonfrau und Lichtmann (das beste Licht, das wir jemals hatten!!) und natürlich
unsere Mitstreiter Mors Cordis, Stone Dust Engine, Melcore, Altar of Confusion
und Matre. Da waren einige Perlen dazwischen und wir hoffen auf ein baldiges
Wiedersehen! Extra Danke geht an Maria, die das ganze Spektakel auf Video
gebannt hat. Großes Bienchen! Hier gibts deshalb demnächst natürlich
einige Songs zum Ankucken und Mitmoshen. Kuckt immer mal wieder rein.
7
Jahre Noise and more und keine Ende in Sicht
AORTA, FIRST ARSCH und PARADIGMA im Dr.K.
Die Krankenversicherungen
reißen sich um Typen wie uns. Typen, die dafür sorgen, dass die
Krankenhäuser voll bleiben. Diverse Rückmeldungen verlautbaren einen
Anstieg der Verletzungen um ein Vielfaches im Vergleich zu den letzten Gigs.
Ist das jetzt gut oder schlecht? Ich weiss es nicht. Aber es zeigt, dass eine
Menge Menschen eine Menge Energie aufbringen, um uns zu unterstützen,
und das tut verdammt gut. In diesem Zuge durfte auch die Gilde der Optiker
erneut Nutzniesser unserer Leistungen werden. Denn auch einige Monokel hats
an diesem Abend zerlegt.
Unser geliebter Noiseverein hatte mal wieder Geburtstag und wir wurden erneut
geladen, um zusammen mit First Arsch und der Nachwuchsband Paradigma aus dem
Amt Stralendorf (haben sie selber gesagt) eine Stimmungskanone sondergleichen
zu zünden.
Bei Ankunft im Dr.K. schneiten wir mitten in eine Diashow mit Fotos der letzten
Konzertjahre rein, die der Lange für den ganzen Haufen Rockers abspielte.
Wir gesellten uns dazu und genossen die Erinnerungen der letzten knappen Dekade
und so manches Erlebnis hatte man schon fast verdrängt. Man kommt schon
ins Nachgrübeln, wenn man sich überlegt, dass man schon fast 10
Jahre in diesen heiligen Hallen gewohnt hat, denn zu Besuch
sein ist im Dr.K. absolut vermessen. Es gibt keinen Schuppen, in dem
ich mehr Freizeit verbracht habe als in der Külzstraße. Und ich
werde nimmer müde, das auch weiterhin so zu betreiben, denn was hier
stattfindet und fand ist echt. Echt in allen Beziehungen. Echte Mensche, echte
Gefühle und
echte blaue Flecken und rausgeschlagene Zähne,
das sollte man nicht vergessen. Und über 100 Freunde der gepflegten Unterhaltungsmusik
wollten sich auch mal wieder richtig durchschütteln lassen.
Das Warten gen Auftritt gestaltete sich wie immer sehr lustig, wenn First
Arsch und wir aufeinandertreffen. Wir haben ja auch schon unzählige Auftritte
zusammen absolviert und der bekloppte Humor verbindet ja auch irgendwie.
Irgendwann fingen dann Paradigma an zu spielen, was mich stark an die Killerpilze
erinnerte. Das hören sie vielleicht nicht gerne, aber es klang nun mal
so. Nicht so mein Fall. First Arsch hingegen wie immer gewohnt laut und schief,
wie sich dat gehört. Sie haben diesmal als Überraschung den guten
Kopper als DJ eingeladen, der beim Song Hip Hop Flop seine Scratchkünste
darbot. Sehr ausgefallen und originell, das muss man sagen.
Langsam konnten auch wir uns auf unseren Auftritt freuen, denn wir warteten
bis jetzt angespannt darauf, dass unsere Drummachine Martin aus Rostock wiederkommt.
Er spielte nämlich am selben Abend noch einen Gig im MAU, wo er mal eben
ganz entspannt mit seinem Sideproject Stotco das diesjährigen
Landesrockfestival gewann. Herzlichen Glückwunsch!! Die 5-köpfige
Band um unseren Kumpel Karsten hat viel an sich gearbeitet und das Ding souverän
und verdient nach Hause getragen.
Nun ja, jedenfalls waren er und Manni (er hat ihn aus HRO abgeholt) gegen
24 Uhr im K. und wir konnten loslegen. Die Stimmung war bei den Bier,- und
Schnapspreisen von nur 1 € und der späten Urzeit erwartungsgemäß
unübertrefflich und so manch einer konnte schon nicht mehr an sich halten.
Und dann traten wir nach langem Warten eine Lawine los, die sich wie immer
gewaschen hat. Der Pogomob war auf jeden Fall extrem ausgewachsen, soviel
kann ich behaupten. Ich habe nur Silhouetten erkannt, aber das hat gereicht,
um uns noch mehr zu pushen. Und so schaukelten wir das Publikum und das Publikum
uns in ein Nirvana aus Krach und Extase, dass ich so geil selten erlebt habe.
So megamäßig abgegangen ist bis jetzt noch selten ein Mob wie bei
diesem Noise- Geburtstag. Da rissen die Saiten und Kabel, da ballerte Herr
Meiskes Schädel bei Axel auf die Klampfe, Menschen verloren ihre Seh-Hilfen
und trommelten sich die Hände auf ihren Schenkeln blutig. Es war ein
erhebendes Bild und ich fühlte mich richtig eins mit den Leuten. So müssen
sich Hippies fühlen, dachte ich, besann mich dann aber eines Besseren
und begann das Intro zu unserem neusten Werk Massaker.
Ein wirklich tolles Lied, was wir da gemacht haben (Eigenlob stinkt, ich weiss).
Die Resonanz auf die Livepremiere des Songs war absolut fantastisch und so
beendeten wir dann auch den Gig nach einigen Zugaben.
Wenn alles klappt, beginnen wir noch dieses Jahr mit den Aufnahmen zu einem
neuen Longplayer, und glaubt mir: der wird sich aber mal sauber gewaschen
haben !!
Ein Hochsollnseleben auf alle, die die ganzen letzten Jahre dafür gesorgt haben, dass in der Külzstraße Starkstrom fließt! Allen voran Hoch und Schotte, die das Ding gestartet haben und leider beide inzwischen nicht mehr dabei sind. Jungs, ihr seit grandios !!!! Weiterhin auch an die Thekencrew, an die Tür, den Backstage Jens, Vito, den Langen, Robert, Posti, Awel, Basti, die fünftausend Ex-Zivis und ihre Fettlebern und alle, die ich hier vergessen habe, denn das sind Einige und ich schäme mich fast, dass ich nicht alle zusammen krieg. Nehmts mir bitte nicht übel, aber ich war sehr oft sehr besoffen bei euch
Schönen Gruss auch an Tokio Ho Paradigma (ups) und natürlich die zwei lustigen drei First Ärsche. WIR werden noch ein Wörtchen miteinander rupfen, doooh oExtradankeschöns gehen auch an die Meute, die wieder zahlreich und teilweise von weit her angereist war, um uns zuzujubeln.
Den weitesten Weg hatte zweifelsohne Guillaume von ARCANIA, der aus Frankreich kommend einem Besuch im Dr.K.
nicht widerstehen konnte und uns unterstützend zur Seite stand. Metal is forever oder wat ?!??!?!
22.07.2006
- TOXIS - Rostock
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Bevor wir am 19.8. diesen Jahres unser erstes Open Air Konzert auf (ja tatsächlich,
kein Schreibfehler) Kaninchenwerder im Schweriner Innensee spielen werden
(www.kanickelrock.de.vu), waren wir der Ansicht, auch Rostock hat verdient
von uns zu hören. So zogen wir mit Sack und Pack los, um im TOXIS in
der Neubrandenburger Straße zu spielen. Dieser Laden hat erst kürzlich
aufgemacht und dementsprechend spartanisch, da Untergrund, war die Einrichtung.
Leider etwas außerhalb der Innenstadt gelegen, also quasi im letzten
Hinterland vorm Ortsausgangsschild, fanden wir nach kurzer, aber intensiver
Suche, den Schuppen in einem ehemaligen Fitnessstudio vor. Martin von EMPIRE
DIES ist hier der große Meister und war emsig mit den Vorbereitungen
für den Abend beschäftigt. Nach kurzem Hallo aller teilnehmenden
Bands war unsere erste Amtshandlung schnell klar: Bevor wir hier irgendwas
aufbauen geschweige denn mit irgendwem sprechen, wird erstmal gegrillt. Schließlich
sind wir Mecklenburger und haben in diesem speziellen Freizeitsport einen
Ruf zu verlieren. So fuhren Axel, Manni und Kono zum Lidl um Fleisch und andere
Leckereien zu erbeuten, während Herr Meiske und ich das erste Bier Genossen
(Wortwitz). Nach Wiedereintreffen der Grillmeister labten wir uns schon bald
an leckerstem Grillgut aus dem Hause Gutknecht (Kenner mögen hier einen
weiteren Wortwitz erkennen). Gut gestärkt ging es dann ans Kennenlernen
der Anderen. KATANGA aus Hgw/Nb und wir teilten und das mitgebrachte Equipment.
Außer einer Gesangsanlage war nicht viel da und so brachten wir jeweils
50% der benötigten Ausrüstung mit. Nach langem Aufbau und hier und
da begannen wir unseren Soundcheck. Der lief gut und alle waren glücklich.
Dann ging das Warten los.
Jens vom Noise und seine Freundin kamen extra aus Schwerin um uns zu kucken.
Das ist doch schön, sollten viel mehr Leute machen. Vorbildcharakter
hierbei genießt selbstverständlich die heimische Asicrew, die wieder
mit einer Abordnung von 3 Leuten auftauchte, um dabei zu sein. Großes
Danke für die Unterstützung geht an Hilmar, Paul und Beyer. Watsollmansagen,
der Gig rückte näher. Wie man es ja fast schon gewohnt ist, sollten
wir wieder den Headliner geben. Aber nicht weil wir so toll sind, sondern
weil wir so doll sind und das mit den Musikrichtungen meist nur mit uns am
Ende passt. Aber da gibts auch Schlimmeres. KATANGA fingen an und spielten
gar nicht ma so schlechten Gothic-Rock, der starke Metaleinflüsse aufwies.
Normal kann man mich ja damit jagen, aber bei denen hörte sich das echt
nach was an. Dicht gefolgt von EMPIRE DIES Martin und seinen Mannen.
Das war mal ein schönes Brett. Richtig schick gespielter und kreativer
3-Mann-Thrash ohne Rumgeeier. Nicht die Neuerfindung des Rades, aber auf keinen
Fall langweilig.
Live-Tipp! Während dessen unterhielten wir uns mit KATANGA. Besonders
ich mit Micha, weil der auch son Aufnahmeheini wie ich ist. Und da hat
man natürlich Gesprächstoff bis die Socken glühen. Dann war
die Zeit für uns reif. Mittlerweile war das Publikum wieder etwas kleiner
geworden. In der besten Zeit des Abends waren schätzungsweise 60-70 Leute
da, bei uns waren es dann noch ca. 30 Mann und Frau. Is ja auch egal, wer
uns nicht will, muss alleine damit klarkommen. Dass überhaupt wenig Leute
da waren, kann man aber eindeutig der Lage des Clubs zuschreiben. Wenn nur
alle 2 Stunden eine S-Bahn fährt, überlegt man sich schon, ob man
sich den Abend nicht lieber woanders versauen sollte. Wird sich aber noch
ergeben, denn der Laden hat Flair.
Jedenfalls haben wir uns dann erstmal warmgemacht. Bei Blutknecht viel dann
erstmals der Strom aus. Endlich haben wirs geschafft!! Glaubte ich mich
beim letzten Dr.K Gig schon sicher, dass wir die Sicherung haben kommen lassen,
war es hier real passiert. Ein schönes Gefühl. Direkt gefolgt von
der Suche nach dem Sicherungskasten. Der befand sich im Abstellraum direkt
hinter der Bühne. Son Elektriker in der Band ist doch echt praktisch.
Dann holzten wir weiter und ernteten ne Menge Applaus dafür. Kurz vorm
Ende verwies mich Beyer noch darauf, dass er heute sein 30. Wiegenfest begeht.
Von da an war die Stimmung nicht mehr zu halten. Geistesgegenwärtig stimmte
ich Hoch soll er leben an und der Saal kochte. Auch Hilmar gereichte
ich den Mikro um ihn teilhaben zu lassen. Als Ständchen spielten wir
War of the dead. So weit hat er es ja nicht mehr bis er die Blumen
von unten sieht
Nach dem Gig genoss ich meinen Whiskey von letzter Woche, wir fuhren per Taxi
zum JAZ, weil da PUK aus Schwerin spielten und irgendwann nach Sonnenaufgang
legten wir uns bei Paul aufs Ohr im Wissen, wieder mal einen schönen
Abend erlebt und selbst mitgestaltet zu haben.
Fettes Danke an alle angereisten Fans, die wie immer keine Kosten und Mühen gescheut haben, um uns zu unterstützen!
Danke auch an Empire Dies und Katanga sowie an die ganze TOXIS-Crew. Wir sehen uns wieder!
Stöfn
01.07.2006
- Prora06 - Rügen
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8000 Menschen, ganz viele Bühnen, ganz viel verschiedene Musik und ein
Haufen
Durcheinander der buntesten Sorte: Das is Prora. Dieses Festival auf der Insel
Rügen
fand nunmehr vor 3 Jahren schon mal statt und inspirierte mich, dort auch
mal zu spielen. Damals war ich noch garnicht
bei Aorta. Jetzt aber schon und deshalb bot sich dat ja an da hinzufahren
und rumzukrachern.
Nach langem hin und her mit Organisation, Essen und Hinkommen stand nun also
der Tag vor der Tür, an dem wir unsere erste
Insel in Beschlag nehmen sollten. Früh morgens am Samstag wurde mir wie
so oft klar, dass man auch mal früher nach Hause
gehen sollte. Im KOZ war Freitag 100-Jahresparty mit der Gelmut Hehrke Coverband
(Asiphil und Harry gaben sich als
Duett die Ehre) und auch unsere guten Disko Maxim aus Kiel waren erneut nach
SN gekommen, weilten sie doch erst bei der
Bierparade unter uns. Aber naja, man hat ja Mitleid mit offensichtlich heimatlosen
Bands und daher bot man Obdach.
Dass die Party dementsprechend feuchtfröhlich verlief, is ein anderes
Thema.
Jedenfalls quälte ich mich ins Auto und donnerte mit irrwitzigen 80 Sachen
in Richtung Rostock, wo ich dann ins extra geklaute
Aorta-Bandauto umstieg, um weiter nach Rügen zu fahren. Mit eben diesen
80 Sachen wurde ich auch gleich noch inner
Fuffziger-Zone von Plau am See fotografiert, das Telefon in der Hand. Das
wird teuer...
Warum Telefon? Nun ja, der gute Karsten sollte ebenfalls mit nach Rügen
und
selber da ein Soloprogramm zum Besten geben. Da er aber am Freitag erst ins
KOZ kam, als ich schon wieder im Begriff war zu gehen,
dauerte sein Abend wohl noch erheblich länger und er sah sich Samstag
früh nich in der Lage, kontaktiert zu werden, da
wir ihn als wichtigen Fahrer mit eingeplant hatten und uns auf ihn verließen.
So sah sich die Band gezwungen ihn persönlich
aus dem Bett zu klingeln und seine Tür einzutreten. Nach knapp zwei Stunden
Verspätung dann aber trafen wir uns dennoch
in Dummerstorf und die Fahrt nach Rügen ging weiter. 16 Uhr 30 sollte
unser verspäteter Mitkömmling schon auf der Bühne
sein, was wir nich ganz schafften. Somit hieß es gegen dreiviertel fünf:
Ankommen, Klampfe raus und losgetüdelt. Und das mit derbstem Kater in
der sengenden Nachmittagshitze. Aber wider Erwarten
(darf ich das schreiben?) meisterte er seinen Gig einfach grandios und das
Publikum dankte ihm,
in den es ihm seine CD's buchstäblich aus den Händen riss.
Nach der ganzen Stress-Scheiße konnten wir nun erstmal in Ruhe auspacken
und das erste Bier zu uns nehmen sowie uns
auf dem Gelände umsehen. Eigentlich is Selbstmitgebrachtes auf dem Festplatz
(wie Schnaps) komplett verboten,
aber mit Worten wie "wir habens eilig, unser Kumpel hier spielt eigentlich
schon längst!"
kommt man durch die Security prima durch, gerade wenn da noch 1000 andere
Bands spielen, kann man so kleine
Sicherheits-Mädchen prächtig verwirren.
Nun ja, wir vertrieben uns bis um 22 Uhr die Zeit mit dummrumquatschen und
trinken, Leute kennenlernen und
Frauen ankucken. Günstig oder eben auch nicht in Prora ist, dass man
an der Farbe der Eintrittsbänder am Arm
das Alter der Leute entziffern kann. Alles was grün ist, ist über
18 und somit zum Freischuss freigegeben. Gelbe Bändchen
hießen: obacht, minderjährig. Leider waren die Mädels mit
den tollsten Körpern und den süßesten Lächeln alle
gelbbändig...Wat soll ich sagen, um 10 war schneller da, als man kucken
kann und schon standen wir auf der Bühne.
Grossartig: Wir hatten eine Riesen Bühne mit Mordstechnik am Start, die
Chris bediente, mit dem wir schon in Schwerin
gearbeitet haben. In verbindung mit uns als Band konnte das nur heißen:
Ohren zu und durch, denn jetzt is ATTACKE !!!
Es gibt da so eine vollkommen unbekannte Newcomer-Band namens Schleimkeim...ne...Keimat..auch
nich ach so: Keimzeit,
die zum gleichen Zeitpunkt wie wir loslegten, Luftlinie nur 50 Meter weiter,
der sogenannte "Hauptact" bei Prora06
(muss sich wohl um einen Druckfehler handeln...).
Der Chef von Chris war bei denen kucken und gab definitiv bekannt (und er
muss es wissen, denn er hat Ahnung von Sound):
AORTA sind ohne Zweifel die lauteste Band, die Prora jemals gehört hat!!
Wir rockten und rollten, wir schwitzten und rotzten, alles in allem: Wir gaben
alles (wie immer) und der Sound
von Chris tat sein Übriges. Am Ende des Gigs wurde uns zugetragen, dass
diverse Tische und Stühle zu Bruch gegangen sind
und das ist doch aber schön! Großes Rasentennis vom Publikum, was
sich hier das ein oder andere Tänzchen nicht
verkneifen konnte und auch garnicht durfte :) Selbst ein paar Gesellen von
der Bundeswehr fanden Gefallen an unseren
pedantisch ausgearbeiteten Symphonien der Harmonie und wippten mit ihren Boots.
Na toll, jetzt haben wir die
Arschgeigen auch noch am Hals...
Feddich und zufrieden und von so komischen Goa-Heinzeln von der Bühne
verscheucht
(wir hatten noch fünf Minuten, ihr Penner!!) konnten wir uns nun dem
schönen Teil des Abends widmen.
Wir gingen zum Strand und genossen die Nacht bei Getränken, Musik und
Frauen
(Schönen Gruss nach Greifswald an Ulla und Maria, die uns den Abend versüßten,
also mir auf jeden Fall).
Herrn Meiskes Apfelkorn neigte sich zur Neige, Konopka schlief eh schon lange
und auch Axels Augen wurden langsam
chinesisch. So senkte sich ein Haupt nach dem anderen in den Ostseestrand
und auch Manni und ich bemühten uns
ein Nachtlager aufzuschlagen. Kurz vorm einpennen dann das Beste was passieren
kann: die Bullen.
Du liegst friedlich irgendwo rum und willst nur noch die Augen zuklappen und
da kommen sie auch schon angeschissen,
die blöden Sackrattenmutterschiffe, und verscheuchen einen. Aufgebracht
und wütend gingen wir dann doch noch Richtung Zelt,
um die Nachtruhe anzutreten. Ich konnte aber eh nich schlafen und schon eine
Stunde später klopfte auch Karsten an mein
Zelt und sagte "Guten Morgen". Dieser Mensch ist gegen Schlaf immun...Jedenfalls
zogen wir dann durch den tautropfigen Morgen
mit Gitarre und den schlechtesten Liedern, die je ein Mensch gehört hat
und weckten alle die auf, die vermutlich auch
eben erst schlafen gegangen sind. Wat solls. Pennen kannste wenn de tot bist.
Ein Ende fand dieses grandiose Fest erst gegen
Mittag, als auf der offenen Bühne des Landesjugendrings irgendwelche
Weiber mit ihrer Zahnbürstenperformance krampfhaft
versuchten Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Ein großes Danke geht an Guido vom Landesjugendring, der uns den Auftritt
ermöglichte und alles super organisiert hat,
an Chris für den Bomben-Sound (jederzeit wieder!!) sowie and den Mob,
der rockte, als ob Buddy Holly nie gestorben wäre.
Allen voran wie immer der rote Robert und seine Schnapsflaschen, auch dir
sei ein herzliches "SCHLAAND"
entgegengeschleudert. Und Karsten, der schon weiß...
Bis zur nächsten Schlachtung,
Stöfn
25.02.2006
- Dr.K - Schwerin
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Fast ein ganzes Jahr ist es inzwischen her, dass wir das letzte Mal zu Hause
gespielt haben und irgendwo ist es doch auch das Schönste. Da wo man
herkommt
kann man kaum was falschmachen. Egal, wie doll du dich beim Spielen verhaust:
das ändert nix daran, dass Oma dir am nächsten Tag deine Leibspeise
kocht.
Entsprechend gross war die Vorfreude unsererseits natürlich. Einfach
mal wieder
einen netten Familienabend in Gesellschaft seiner Freunde und Bekannten
verbringen.
Entspannt schlugen wir am Samstag gegen frühen Abend auf, um unseren
Krempel
hinzustellen. Nachdem Aufbau und Soundcheck routinemäßig natürlich
absolut
reibungslos und perfekt über die Bühne gingen ;) verspürten
die ersten
Bandmitglieder auch schon großen Hunger. Wir bestellten Pizza. Danach
viel uns
ein, dass wir ja sowieso noch was zu Futtern kriegen. Aber immerhin sind wir
die
einzige Band der Welt, die sich ohne zu murren ihren Fraß selber besorgt
und aus
eigener Tasche bezahlt. Naja, hungern musste jedenfalls keiner.
Das weitere Warten gestaltet sich ja normalerweise sehr langwierig und man
weiß
meist nach 1-2 Stunden nix mehr mit sich anzufangen. Aber man traf viele
bekannte Gesichter, die man teilweise lange nicht gesehen hat und man hatte
sich
viel zu erzählen. Dass da der Durst sehr schnell mit im Boot sitzt, muss
ich ja
wohl nich extra betonen. Gegen 22 Uhr dann war der erste Tüdel komplett
und
MESSA TORICA begannen zu spielen. Als ich aus dem Backstage trat um zu lauschen,
war ich doch etwas erschlagen: statt der erwarteten maximal 70-80 Gäste
konnte
ich kaum treten. Am Ende des Abends stand die Zahl 160 im Raum. Angenehm
überrascht folgten die - nenne wir es ruhig Hits - "Up from the
ashes","Emergency", "He did what he came for" und
alle anderen der MESSA TORICA
- Mannen. Eine Band, die ich das erste Mal völlig überrascht und
baff in Itzehoe
in irgendeiner Schreiner-Werkstatt erlebte, als wir mit AORTA eine ausgefallene
Band an einem Solid- Abend vertreten haben. Ich mag die Jungs. Es ist doch
immer
wieder erstaunlich, was Schwerin so an Bands ausspuckt, wenn man mal eine
Sekunde nicht aufpasst.
Durch zwischenzeitlich viele Gespräche bemerkte ich das Ende des Konzerts
kaum
und schon waren wir dran. Und schwups standen wir auch schon auf der Bühne.
Wir
hatten noch keinen einzigen Ton von uns gegeben, da rastete der Mob auch schon
komplett aus. Nach dem Release von "Schwarze Narben" war dies ja
das erste
Konzert im Schweriner Raum und man spürte deutlich, dass die Leute die
Songs
endlich live hören wollen. Ab da klinkt sich meine Gedächtnis dann
vorerst aus,
da ich mich aufs Spielen und Biertrinken konzentrieren musste. Wir feuerten
alle
unsere Songs von A-Z inklusive einiger Livepremieren (Scizophren, Blutknecht,
Endorphin...) in die Menge und man dankte es uns mit engagiertem Tanz.
Was auffiel war das bahnbrechende Tempo, das wir vorlegten. Am Ende des Gigs
hatten wir knapp 15 Minuten Spielzeit rausgeholt. Macht ja nix: Wer später
kommt, kann früher gehen.
Was mich zwischenzeitlich wieder zur Besinnung brachte, war die sexy Tanzeinlage
einer jungen Lady direkt vor meiner Nase bei "Something to die for".
Sowas gab's
zu unserer Musik auch noch nie. Hat mir sehr gut getan und schreit geradezu
nach
Wiederholung.
Und Kruse. Feinfühlig wie eh und je. Der Pogo nahm gleich ein ganz anderes
Kaliber an, als der Tanzbär den Saal betrat. Grossartig! Fotos belegen,
dass
einige ordentlich was abbekommen haben. Da heißt es dann: mitmachen
oder schnell
in die nächste Ecke flüchten.
Ich für meinen Teil bin ja immer leicht überkritisch mit der eigenen
Performance, aber die Reaktionen im Nachhinein bestätigen uns den angeblich
besten Gig, den wir je abgeliefert haben.
Größter Dank geht an die komplette Noise-Crew, the hulking Buhr
natürlich und
unser außergewöhnlich grossartiges Publikum. Ihr seid echt zu doll
!! Weiterhin
Special-Thanx an Messa Torica-Kai, der unermüdlich wie immer nach dem
Auftritt
seiner eigenen Band unseren Gig auf Video gebannt hat. Dank geht auch an alle
Fotografen, besonders an Sandra für ihren Einsatz.
Und es geht weiter: Am 01.07.06 sind wir bei PRORA 06 auf Rügen zu erleben
(wir
bringen euch etwas Virus mit...) sowie allem Anschein nach beim Warm Up fürs
WACKEN 2006!!!
Man darf also gespannt sein...
18.11.2005
- TAKT - Greifswald
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Am Freitag den
18.November diesen Jahres zog es uns mal wieder woanders hin, um dort ein
wenig Krach zu machen. Diesmal nach Greifswald, wo die Veranstalter der "Get
off of my music"-Reihe ein Konzert im T.A.K.T. durchführten. Wie
wir da jetzt genau reingeraten sind, ist eine längere Geschichte. Denn
neben den Alternative-Bands "Morning Rain" und "The Ampire"
kamen wir uns mit unserem Geballer mal wieder etwas fehl am Platz vor. Aber
man gewöhnt sich ja an alles...
Am Nachmittag fuhren wir dann Richtung Ostblock. Normalerweise brauchen wir
ja zwei Autos um einigermaßen bequem und relaxt wegzufahren. Da wir
aber Benzinkosten sparen wollten, quetschten wir uns zu fünft in Axels
Hundehütte, samt Amps, Gitarren und Schlagzeugequipment. Das stellte
sich zwar als lustig raus, aber auch als äußerst unbequem. In Richtung
Wismar zur A20 schafften wir es so gerade mal bis Dorf Mecklenburg ohne Alkohol
auszukommen. Der Schmerz und die Enge ließen sich nicht länger
ertragen. Bewaffnet mit Bier und Appelköm ballerten wir also gutgelaunt
auf den Highway, um knapp 2 Stunden später im Greifswalder Ghetto (langsam
wird's auffällig) anzukommen. Hier mussten wir uns erstmal kräftig
durchfragen, weil im Ghetto ja nun mal alles gleich aussieht, und zwar in
jeder Stadt. Irgendwann waren wir dann aber am T.A.K.T angekommen und wurden
herzlich von den dort ansässigen Sozialarbeitern begrüßt.
Das T.A.K.T. ist so'n richtig typischer Jugendclub, nur noch'n Zacken schärfer.
Mit Rauch,- und Trinkverbot mitgebrachter Spirituosen. Der Hund der Bassistin
von "The Ampire" durfte den Auftritt seines Frauchens ebenfalls
nur vom Auto aus geniessen. Bier gab es für Bandmitglieder vergünstigt
für'n Euro, Bandbier als solches gab es also quasi nicht. Naja, wir hatten
ja noch ne zweite Buddel Apfelkorn...
Nachdem "The Ampire" und "Morning rain" dann ihre Sets
gespielt hatten, wurde uns langsam klar, dass wir vor fast leerem Haus spielen
würden, weil irgendwo noch ne andere Fete war, wo dann alle Greifswalder
Jugendlichen und Studenten unbedingt hinwollten. Ich seh das ja immer sportlich:
je weniger Leute, umso mehr kann man rumalbern und notfalls auch total besoffen
spielen. Also ran an die Buletten! Und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
Der Bühnen,- und Frontsound war super und die Leute die da waren hatten
sichtlich ihren Spaß, mit Pogo und allem drum und dran. Schönen
Gruß noch mal an "die Atzen"! Nach knapp einer Stunde waren
wir dann fertig und bauten ganz entspannt ab. Überhaupt war das eins
der entspannendsten Konzerte, die wir bis jetzt hatten.
Nach langem WinkeWinke traten wir dann auch den Heimweg an. Zumindest indirekt.
Da Axel nach Gefühl fährt und wir anderen ganz schon einen im Tee
hatten schafften wir es doch tatsächlich in die falsche Richtung auf
die A20 zu fahren, ohne was davon zu merken. Erst ein Schild wo Abfahrt "Prenzlau"
dran stand, konnte unsere Gehirnwindungen aktivieren. "Sind wir hier
richtig?" "Na klar, hier gibt's nur eine Autobahn" "Ich
mein die Richtung"..."Na klar, hier gibt's nur eine Autobahn!"
Nach 2 Stunden Fahrt in die falsche Richtung waren wir uns dann sicher, das
wir Scheisse gebaut hatten. Wieder in HGW angekommen fragten wir an einer
Tanke noch mal nach der Richtung. Den Rest der Fahrt bewältigten wir
dann mit saufen, pennen, singen und jammern. Meinen Arsch hab ich schon nach
ner halben Stunde nicht mehr gespürt. Jedenfalls waren wir dann irgendwann
gegen 4 wieder in Schwerin und konnten endlich tot ins Bett fallen.
Herzlichsten Dank geht hier auf jeden Fall an Michael und Heiko von "Crosstown"
aus Barth für den geilen Sound und die Organisation des Ganzen. Wir werden
uns wiedersehen....
21.10.2005
- Eastend - Berlin
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In Berlin gibt
es einen großen Betonklotz namens EASTEND in der Tangermünder Straße,
zwei Häuser weiter ist Berlin zu Ende. Hier hatten wir an diesem Tage
das Vergnügen, mit den Herren Declamatory, die wohl über unseren
Gig mit "First Aid" im Dr.K. an uns geraten waren, zu spielen. Nach
Eintreffen unserer Selbst waren wir zunächst hoch erfreut über die
Organisation von allem. Biermarken, lecker Essen, Soundcheck...Bis auf Zeitknappheit
und zweimaligem Umbau von Links,- auf Rechtshänder-Schlagzeug lief alles
so gut wie komplett reibungslos ab, so dass wir uns in Ruhe mit den anderen
Bands bekannt machen konnten. Leguano aus Goslar sind ein paar lustige Gesellen,
die nicht nur mit zwei Gitarren sondern auch zwei Bässen musizierten.
Declamatory sind in Berlin so was wie wir in Schwerin (behaupte ich jetzt
mal so), super Musiker und dazu sehr trinkfest. Das mag ich leiden J
Mit Sub Dub Micromachine hatten wir weniger zu tun, da die auch sehr intensiv
mit sich selbst beschäftigt waren. Is schon seltsam, ne Band, die vorm
Auftritt ihre eigene CD rauf und runter hört. Jedenfalls sind die wohl
im Internetradio total berühmt. Ich persönlich fand die Mucke nich
so prall, weil der größte Teil aus dem Sampler kam und live nur
noch untermalt wurde von Gitarre, Bass und Schlagzeug. Geschmacksfrage.
Hocherfreut war ich auch, dass ein erheblicher Teil der Asicrew den weiten
Weg aus allen Landesteilen gefunden hat, um unserem Auswärtsspiel beizuwohnen.
Gefunden haben sie das Eastend sehr schnell, da sie direkt beim Ausstieg aus
der U-Bahn von irgendwelchen Glatzen gejagt wurden. Jedenfalls spielten wir
als zweites nach Leguano. Wir mussten ja heute ohne Axel spielen, da dieser
in terminlichen Problemen steckte. Dementsprechend war ich sehr aufgeregt,
weil ich ja sozusagen zwei Gitarren bedienen musste. War schon seltsam, da
oben zu stehen und in all die neugierigen Gesichter zu sehen, die keine Ahnung
hatten, was sie gleich überkommen wird. 200 Leute waren bestimmt da.
Kein langes hin und her: WIR HABEN GEROCKT !!! Uns wurde nachträglich
erzählt, dass es in Berlin wohl wirklich nicht leicht wäre zu überzeugen,
wenn man nicht von da ist. Und daran können wir uns auch ruhig messen
lassen. Wir haben ne Menge neuer Fans gewonnen an diesem Abend und es war
geil !!! Nach dem Gig haben wir noch mit Mira und Inge von D-Turm erzählt,
mit denen wir ja bei unserem Release-Gig in Rehna zusammen gerockt haben.
Schönen Gruss an dieser Stelle! Während Manni und die beiden Martins
dann Heimweh äußerten und sich auf den Weg nach Schwerin machten,
nutzte ich das angebrochene Wochenende um mal wieder richtig nach allen Regeln
der Kunst die Sau rauszulassen. Mit Kollege Pickel sowie auch Repel von den
"Fehlgeburten", einem altbekannten Exilschweriner, haben wir dann
das ganze WE durchgezecht, bis die Schwarte kracht. An viele Details kann
ich mich daher nicht erinnern, außer das es gut war.
Danke an Toni und die ganze Eastend-Crew für die Betreuung und die Organisation!
Auf das wir mal wieder zusammen rocken...
27.08.2005
- Lindenhof - Rehna
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Rehna ist ein
kleiner Ort zwischen Schwerin und Lübeck. Unser Manni ist ja als Hobby
Türsteher und wenn im Lindenhof Rehna mal Dorfschubs ist, passt er auf,
dass sich nur die Dümmsten gegenseitig die Fresse polieren. So kam auch
der Kontakt zu dieser Lokation zustande, der uns veranlasste, einen gemütlichen
Familienabend mit befreundeten Bands zu verbringen und gleichzeitig unser
Album "Schwarze Narben" der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Da der Weg nach Rehna äußerst beschwerlich ist und für faule
Schweriner eine halbe Weltreise darstellt, war auch das Publikum nicht extrem
zahlreich vertreten. Aber geschätzte 100 Ballerköppe fanden dennoch
den Weg in dieses beschauliche Örtchen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht
sagen.
Das Schwierige bei selbstorganisierten Veranstaltungen ist ja immer...die
Organisation.
So ging alles ein wenig drunter und drüber, aber schließlich konnten
wir gegen halb neun endlich loslegen mit den Bands. Angetreten für des
Besuchers Plaisir waren unsere Kumpels von First Arsch und Messa Torica aus
Schwerin sowie (in Vertretung für Gondwana aus Stralsund) D-Turm aus
Berlin. Messa Torica hatten noch ein wenig Bammel, da sie noch nicht so häufig
gespielt haben. Davon merkte man aber nicht wirklich viel. Die vier knallten
den überraschten Hörern volle Möhre ihren Stoner-Core um die
Ohren...Da wunderte sich nicht nur "der Lange", seines Zeichens
Tonmann im Doktor K. Schwerin und unser bandeigener Sound-Sklave J. Diese
Band hat auf jeden Fall riesen Potenzial und bereichert jetzt schon die Schweriner
Musikszene um eine absolut sehens,- und hörenswerte Band. Weitermachen!
Als zweites spielten dann First Arsch, von denen ich persönlich auch
nimmer genug bekomme. Kreischcore, Schreipunk, Pornometal...keine Ahnung,
mir is immer noch keine Bezeichnung dafür eingefallen. JUHU!!!
Dann haben wir noch fix total angekotzt unsere beknackte Mucke runtergerissen,
bevor D-Turm...nana, Moment: Es war zufällig sogar ganz schön fett,
wir haben gut geknattert. Der Sound auf und vor der Bühne war aufgrund
der Größe des Saales (schätzungsweise 400 Mann Fassungsvermögen
bei voller Auslastung, bestimmt 15 Meter Höhe und 30-40 Meter Länge)
zwar naja, aber das war auch egal, denn der Lange hat seinen Job wie immer
nach besten Wissen und Gewissen gemacht und das Beste für alle vier Bands
rausgeholt. Dafür nochmals Danke!!! Danke auch an alle treuen Begleiter,
die uns so oft es geht bei unseren Gigs unterstützen.
So, nun zu D-Turm. Von denen hatte ich, Gott weiss wieso, noch nie was gehört.
Und es dauerte auch eine Weile, bis ich mich eingehört habe. Die Mischung
ist nicht ganz einfach und auch nicht für jeden zugänglich. Wer
Hardcore mit Pop und Punk mischt, muss damit aber auch rechnen. Im Endeffekt
aber ist die Idee grandios, brutale Haken zwischen Pop und echt hammergeilem
Hardcore-Metal zu schlagen einfach grandios. Nach mehrmaligem Hören ihrer
EP "Es gibt nichts zu sehen" bin ich inzwischen davon überzeugt,
dass das alles schon richtig ist so. In jedem Fall viel geiler als 0815-Gelangweile
und Scheuklappen-Mentalität. Sehr schön!
Ein großer Gruß geht auch an Mannis Türsteherkollegen, die
in ihrer Funktion an diesen Abend auch bitter nötig waren, da es doch
ziemlich viele Stresser draußen gab, die uns den Abend hätten versauen
können. Danke auch an den Chef vom Lindenhof, den Langen und alle Bands,
die diesen Abend zu einer sehr schönen Party gemacht haben.
20.03.2005
- Bürgerhaus - Gadebusch
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Fuzzi hat Geburtstach. Und feiert den auch. Mit Kai, der ein Jahr in Australien war und ungefähr 10 anderen Leuten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Diese insgesamt 12 Gesellen mieteten sich den ehemaligen Stadtsaal um einen draufzumachen. Als wir dort nach kurzer Suche aufschlugen, war uns ein Kulturschock gewiss: Das Publikum mochte den Schlager, der da aus den Boxen kam. Ebenso war auch der Schnaps beliebt und fand reichlich Absatz. Eigentlich waren Kai und Fuzzi auch die einzigen, die uns hören wollten. Die restlichen 100 wohl eher weniger. Da unsrem Aorta-Grüppchen aber auch in dieser Hinsicht eine beispiellose Ignoranz angeboren ist, holten wir unser Zeug rein, bauten auf und legten los. Da wir den Sound diesmal selber machten, bollerte es gewaltig und die Nachbarn werden sich bedankt haben Wir knallten denen einfach ohne zu fragen eine gepfefferte Dosis Grindcore und DeathMetal vorn Latz, worauf hin sich ein Grossteil der Besucher in den verfrühten Feierabend verabschiedete. Selber Schuld, warum bleiben sie denn nich gleich zu Hause
Den Knüller des Konzertes lieferte eine zierliche junge Dame, die bei unserem brutalsten Stück die Bühne enterte und Manni mitten in einem extremst anstrengenden Gesangpart die Frage ins Ohr hauchte, ob wir nicht mal was ruhiges spielen können. Danach kamen noch diverse andere Leute auf die Bühne und forderten Toleranz bzw. Gewalt für oder auch gegen uns, worauf hin wir die gereizte Stimmung mit der Arschmützen-Tüte ein wenig auflockerten. Die Arschmützen-Tüte beinhaltet, wie der Name schon sagt, eine Sammlung tierisch dämlich aussehender Kopfbedeckungen aus den Kleiderschränken der Band. Axel trug ein Basecap mit Fellohrenwärmern, Meiske eine gelb schwarz karierte Kochmütze, Konopka ne Schlafmütz, ich ne Pudelmütze mit Team America-Button und Manni hatte sone gestreifte Kinder-Ganz-Kopfmütze auf, wo nur das Gesicht rauskuckt. Mannmann, sahen wir kacke aus!
Von da an jedenfalls war uns alles egal und wir rumpelten und polterten einfach drauf los, wie sich dat gehörert. Nach ein paar Liedern stand dann natürlich die örtliche Trachtengruppe auf dem Parkett und beendete das Spektakel genauso schnell, wie wir es begonnen hatten. So saßen wir dann noch ein Stündchen gemütlich beisammen und tranken noch ein zwei Bier, bevor wir unsere Zelte abbrachen, um uns auf den Weg ins heimatliche Nachbarstädtchen zu begeben und als Resüme festzustellen:
Der Mensch mag Krach nicht leiden,
Drum will er ihn vermeiden.
Der Mensch hält Lärm für dumm,
nur ich weiss nich, warum.
In diesem Sinne: Wer Lust hat, kann sich Aorta und First Arsch am 2.4.2005 im Doktor K. geben und seinen Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen.
Gehabt euch wohl, ihr Spacken
datStöfn
19.03.2005
- Fellfresse -Wismar
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Das Los, welches man als Mitglied bei solch einem gemeinhin als Krach-Band bekanntem Unterhaltungsensemble zu tragen hat, ist nich immer leicht. Da wird man ständig von irgendwelchen Experten damit konfrontiert, dass die Musik (gerne auch als Das da bezeichnet) ja ganz nett sein könnte, wenn der Sänger nur ein KLITZEKLEINES bisschen weniger brüllen, der Basser nich SO dolle posen, die Gitarreros nich SO besoffen wären und der Trommler nur HALB SO SCHNELL spielen würde. Leider isses aber genau das, was mich seit Jahren unausweichlich anzieht. Bei Kruppstahldonnerblitz mussten wir uns den selben Dünnschiss auch immer und immer wieder anhören.
Mit AORTA isses ähnlich. In Schwerin sind wir zwar anerkannt, aber das is auch keine Kunst, wenn man ¾ des Publikums mit Name und Adresse kennt.
Um mal auszuprobieren, wie man uns anderswo aufnimmt, wagten wir den mutigen Schritt, in die nächstgelegenen Städte zu fahren, um unsere Musi darzubieten. Da wir aber alle etwas verplant sind (in allen Hinsichten), schafften wir es, eine Wochenendtournee zu spielen, die sich auf zwei Konzerte an einem Abend beschränkte. Hätte man zwar gemütlich auf zwei Tage aufteilen können, aber wie gesagt, organisatorisch kann uns jeder drittklassige Volldepp was vormachen. Dass die Konzerte nicht auch noch GLEICHZEITIG an zwei verschiedenen Orten stattgefunden haben, kann man hier getrost dem Zufall zuschreiben.
Zunächst beehrten wir die FELLFRESSE in Wismar. Sowat wie das INTRUDER, nur woanders und mit Livekonzerten. Da angekommen (wir hatten uns nur zweimal verfahren) wurden wir zuerst mal vom Gastgeber Kletti begrüßt, der unseren Trommler gleich zum Soundcheck bestellte und gleich darauf unmissverständlich klarstellte, dass ER der Weltrekordhalter im Salzstangen-unter-die-Vorhaut-schieben ist. Man möge doch die Fotos an den Wänden beachten. Wir zollten Respekt. Amüsiert und mit einem angenehm heimatlich-asozialen Gefühl im Bauch, bauten wir erst mal auf und begrüßten die Kollegen von Summers Dying aus Thüringen (in Sachsen, wie unser Basser bemerkte ) und Cunt Kingdom aus Wismar. Die Thüringer waren wohl schon besoffen, jedenfalls lagen sie in der Gegend rum und redeten wirr, stellten sich aber dennoch als lustige Vögel heraus. Einen guten Sound jedenfalls hatten wir nicht, da der Soundmann der Weltrekordhalter im Salzstangenunterdieeichelschieben war und dies wohl besser beherrschte als irgendwer sonst Nichtsdestotrotz begannen wir um halb 9 abends mit unserer Darbietung. Ich kann behaupten, dass die Verbindung Metalkneipe-Konzert nich so knorke ist, da die vorhandenen Stühle die faulen Schweine am Boden kleben ließen, statt sich zu bewegen. Ein bis zwei Bekloppte fanden sich zwar, aber einer von ihnen verpisste sich, als ich ihn bat, mir mein Bier aufzumachen. Hatte wohl Angst. Durch den schlechten Sound und das leider Gottes meist verdammt bescheuerte Publikum auf solchen Veranstaltung (Ausnahmen gibt es hier Gottseidank natürlich wie überall !!!) kam keine richtige Stimmung auf. Erst zum Ende hin fanden sich noch ein paar lustige Spinner ein, die sich wohl verirrt hatten und ca. 20 Zugaben wollten. Jedenfalls sammelten wir nachm Konzert noch etwas Lob von einigen Menschen ein, unter anderem von des Bassers Großeltern, die jetzt schon zwei Aorta-Gigs gesehen haben. Ich versteh das nich Meine ELTERN würden sich ja schon erschießen
dat Stöfn
05.04.2003
- Jugendhaus Alte Molkerei (JAM) - Bad Sülze
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Endlich
war es so weit und das 2.Bandtreffen im JAM in Bad Sülze stand vor der
Tür.
Ein Wochende voll Workshops, einem leider viel zu kurzem Gig (3 Songs), bei
dem wir endlich useren neuen Song "The Chase" spielen konnten. Die
Workshops waren allesamt wieder mit Top-Dozenten besetzt. Außerdem trafen
wir u.a. mit FAKE und der FOOLPROOF-Band auf gute alte Bekannte. Nicht auch
zuletzt durch den Biervorrat vor Ort, war es wieder ein geiles Wochenende.
05.09.2003
- Carocktikum - Bei
Neustrelitz
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Tja,
Neustrelitz. Eine Stadt ca.200 km von Schwerin entfernt. Womit wir uns in
unserem jugendlichen Leichtsinn als Band für den Abend zur Verfügung
stellten. Das hieß also 2 ½ -3 Stunden Autofahrt zu fünft
in einem Ford Fiesta 1.1. – Schulschluss: 13.15Uhr – Soundcheck:
17.00 --- JUHU! - Doch auch dieses mal (wieso eigentlich „auch“?
– na egal) war uns die Fortuna hold. Es sprangen meine elterlichen Chauffeure
ein und so kamen wir sogar mit Jule (Webmistress), Björn (Langhaariger)
und dem Roten Robert (professioneller „Ich will ein Kind von dir“
Schreier – stets mit einem Oettinger bewaffnet) im Gepäck, um 16.50Uhr
in der besagten Weltmetropole an. – Was wir dort so produzierten haben
könnt ihr durch die Pics erfahren. – Nach dem relativ kurzem aber
dennoch intensivem Gig schritten wir sofort zu der katastrophalen Wurstverkaufsstandgrillwagengrillbratwurstverkausfdingens
und lösten unsere Essenmarken ein. Auch einige Biere reichte man uns...
so war es doch ein recht runder Abend, denn auch die Fahrkosten sollten wir
locker eingespielt haben...